Profis | 03.12.2020

Pressekonferenz vor Wolfsburg

Gisdol: „Keinen Millimeter nachlassen“

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln den VfL Wolfsburg im RheinEnergieSTADION. Markus Gisdol sprach vor der Partie über den wichtigen Sieg gegen Dortmund, den kommenden Gegner und die Personalsituation.

Markus Gisdol sagte über…

… den Sieg gegen Dortmund: Es ist natürlich außergewöhnlich, dass man so einen langen Anlauf braucht, um wieder dieses Gefühl zu haben. Es hat sich gut angefühlt. Aber wir ordnen es richtig ein. Wir haben ein Spiel gewonnen und guten Fußball gespielt. Das gilt es jetzt weiter zu verfolgen, konsequent hart zu arbeiten und nicht einen Millimeter nachzulassen. Wir müssen das, was wir gut gemacht haben, weiter ausbauen.

… die Personalsituation: Wir haben mit Florian Kainz und Jonas Hector zwei Spieler, auf die wir sicher verzichten müssen. Rafael Czichos ist noch dazugekommen. Er wird nicht zur Verfügung stehen. Bei Jorge Meré haben wir noch ein großes Fragezeichen. Ich habe mit ihm aber noch nicht abgeschlossen für das Wochenende. Sebastian Andersson hat trainiert und das Training gut verkraftet. Timo Horn haben wir zwei Tage rausgenommen, um eine Reizung im Adduktorenbereich in den Griff zu bekommen. Bei Timo gibt es keine Gefahr für das Wochenende. Er wird spielen können.

… eine erneut mögliche Dreierkette gegen Wolfsburg: Es ist immer eine Option für uns. Wir haben oft 4-2-3-1 gespielt. Aber es ist keine Sensation, dass wir Dreier- oder Viererkette spielen können. Es ist normal, auch mal zu wechseln . Wir haben oft im Spiel von Vierer- auf Dreierkette umgestellt. Es ist wichtiger, wie geschlossen man spielt und wie intensiv man im Coaching untereinander ist. Die Dinge, die ich vor dem Spiel gegen Dortmund noch bemängelt habe, fand ich dann im Spiel herausragend gut. Wie die Jungs gegen Dortmund kommuniziert und sich untereinander stark gemacht haben, hat mir sehr gut gefallen.

… die Besetzung einer Dreierkette nach dem Ausfall von Rafael Czichos: Wir haben mehrere Spieler, die noch gut in einer Dreierkette spielen können. Das sind zum Beispiel Benno Schmitz und Jannes Horn. Freddy Sörensen kann es auch spielen.

… den kommenden Gegner, den VfL Wolfsburg: Sie haben zuletzt drei Siege geholt. Die Mannschaft wirkt eingespielt. Sie sind noch ungeschlagen und top besetzt. Sie haben gute Einzelspieler. Sie haben auch einen Top-Etat. Es ist gut eingekauft worden. Es ist ein Gegner auf einem Top-Niveau. Es gilt, sie voll zu bespielen und keinen Meter zu schenken. Man braucht 100 Prozent Konzentration. Sie bewegen sich gut zwischen den Reihen, haben Tempo und ein gutes Gegenpressing. Wir haben aber auch unsere Waffen. Wir dürfen uns gegen sie keine Nachlässigkeiten erlauben. Wenn wir in der Vorwärtsbewegung den Ball verlieren, bestraft Wolfsburg das.

… Sebastian Andersson und Anthony Modeste: Wir brauchen beide in bester Verfassung. Beide sind nach Verletzungen körperlich nicht bei 100 Prozent. Dem war letzte Woche die Nichtnominierung von Andersson geschuldet. Man muss dem Spieler die Zeit geben, stabil zu werden und ihn nicht in ein Spiel nach dem anderen reinjagen. Es ist gut, dass er das Spiel nicht spielen musste. Wir werden ihn und Modeste in den nächsten Wochen brauchen. Wir müssen geschickt vorgehen und sie über das Training fit fürs Spiel bekommen. Auf der anderen Seite dürfen wir sie nicht unnötig in zu viel reinjagen. 

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PL.VereinPkt.
15DSC Arminia Bielefeld13
161. FC Köln11
17FC Schalke 047