Profis | 18.03.2021

Pressekonferenz vor Dortmund

Gisdol: „Wollen eine gute Mischung finden“

Am Samstag ist Borussia Dortmund im RheinEnergieSTADION zu Gast. Vor der Partie sprachen Markus Gisdol und Horst Heldt über den Trainingsausfall am Mittwoch, die Niederlage gegen Union und den kommenden Gegner.

Markus Gisdol sagte über…

… den Trainingsausfall am Mittwoch und die erneute PCR-Testrunde: Wir haben heute Morgen die Testergebnisse übermittelt bekommen. Alle Tests sind negativ. Wir können heute wieder trainieren. Es hat uns natürlich nicht in die Karten gespielt, dass wir das Training kurzfristig absagen mussten und einen Tag weniger zur Verfügung haben. Es ist nicht optimal, aber was die Fitness angeht, wird es nicht viel ausmachen. Wir sind von der Fitness her in einem guten Zustand. Aber für die Vorbereitung auf einen Gegner wie Dortmund fehlt uns dieser Tag. Wir im Trainerteam haben den Tag genutzt, um mehr in der Theorie zu arbeiten und uns mehr vom Gegner anzuschauen. Zu jammern macht keinen Sinn. 

… Florian Kainz und Sebastian Andersson: Wir warten händeringend auf die Rückkehr von beiden. Beide tun uns gut. Um zu sagen, inwieweit eine Nominierung und ein Einsatz Sinn machen, müssen wir die weiteren Trainingseinheiten abwarten. Wir haben noch zwei Einheiten vor uns. Ich sehe viele positive Signale. Ich glaube, Sebastian ist noch einen Tick weiter als Kainzi. Er hatte nicht diese lange Pause wie Kainzi. Ich glaube, wir werden bald wieder Rückkehrer sehen können.

… die Niederlage gegen Union Berlin: Ich würde die letzten beiden Partien gerne zusammenfassen. Objektiv betrachtet war es ganz ansehnlich, was wir gespielt haben, allerdings mit zu wenig Ertrag. Dass im Offensivspiel nicht alles optimal läuft, ist keine Frage. Da brauchen wir nicht drumherum reden. Aber der Knackpunkt ist auch, dass wir zu einfach Gegentore und Großchancen zulassen. Wir machen es den Gegnern zu einfach. Wir müssen es schaffen, ohne zu Mauern im Verteidigen eine Konsequenz an den Tag zu legen, die einem Abstiegskampf würdig ist. Jeder Spieler muss in jeder Situation defensiv sein letztes Hemd geben und alles reinhaufen. Die Einsatzbereitschaft der Mannschaft ist immer noch top. Sie sind zu 98 Prozent konzentriert, aber diese zwei Prozent, die manchmal fehlen, führen in der Bundesliga zu Gegentoren. Das müssen wir abstellen, dann schaffen wir es auch wieder, zu Null zu spielen und zu punkten.

… den Ansatz gegen Borussia Dortmund: Wir haben grundsätzlich nie einen passiven Ansatz. Man hat immer eine bestimmte Anlaufhöhe, auf der man den Gegner erwartet. Man muss immer die Qualität des Gegners berücksichtigen und welche Qualitäten sie in ihrer vordersten und auch in ihrer letzten Reihe haben. Es ist kein Geheimnis: Wenn man sehr hoch gegen Dortmund verteidigt, spielt es manchmal der Urgewalt von Erling Haaland in die Karten. Man muss eine gute Mischung finden aus einer guten Anlaufhöhe, wo wir zupacken können und den Weg zum gegnerischen Tor nicht zu weit haben und gleichzeitig eine gute Balance im eigenen Ballbesitz haben. Es soll auf keinen Fall ein passiver Ansatz sein, wir wollen aktiv in diesem Spiel sein. 

… Diskussionen um seine Person: Es geht darum, diese Dinge auszublenden. Wir wollen es schaffen, dass die Mannschaft sehr fokussiert auf das Spiel ist und sich nicht mit den Themen rund um den Trainer beschäftigt. Es geht darum, dass die Mannschaft eine gute Performance hinbekommt. Natürlich ist das manchmal mit Störgeräuschen schwieriger. Aber es ist der Job jedes einzelnen Spielers, sich auf seine Leistung zu konzentrieren. Ich werde versuchen, zu unterstützen und zu helfen. Es geht nicht um Personen, sondern um unseren Club. Und wir wollen alles dafür tun, dass unser Club in der ersten Liga bleibt. 

… den Sieg im Hinspiel: Unsere Auftritte gegen Top-Teams waren über weite Strecken in Ordnung. Wir haben gute Spiele dabeigehabt, teilweise haben wir gute Gegner besiegt. Bei Dortmund hat sich seit dem Hinspiel einiges getan, sie haben ihre Spielweise verändert. Sie haben einen neuen Trainer. Wir betrachten das Hinspiel vom Ergebnis her weiterhin positiv, aber das macht es von der Herangehensweise für das Rückspiel nicht einfacher. 

… Marvin Obuz: Seit ich hier angefangen habe, war es mein Auftrag, den FC in der Klasse zu halten und Nachwuchsspieler zu integrieren. Das haben wir so umgesetzt, wie es zuvor in vielen Jahren nicht der Fall war. Wir haben teilweise mit fünf, sechs Spielern gespielt, die aus der eigenen Akademie stammen. Wir haben Spieler zu Bundesligaspielern gemacht. Das kann man positiv erwähnen. Marvin Obuz ist, so sieht es gerade aus, einer von den jungen Spielern, der als nächstes dran ist. Wir haben schon Spielern zu Debüts verholfen und die Jungs haben es immer zurückgezahlt. Marvin Obuz haben wir ganz genau auf dem Schirm. Es ist eine Frage der Zeit, bis er seine Spielminuten in der Bundesliga bekommt.

Horst Heldt sagte über…

… die derzeitige Situation: Es ist wichtig, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und zu konzentrieren. Es ist schade, dass wir einen Mannschaftstrainingstag verloren haben, aber wir haben es professionell abgewickelt. Wir haben jetzt noch zwei Trainingseinheiten. Wir bereiten uns gut auf das Spiel vor. Es geht gegen keinen leichten Gegner. Wir fokussieren uns darauf, ein ordentliches Spiel zu machen und zu punkten. Alles andere ist kein Thema. 

 

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16DSC Arminia Bielefeld26
171. FC Köln23
18FC Schalke 0413

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