Profis | 11.04.2021

Stimmen zum Mainz-Spiel

Hector: „Werden weiter alles reinhauen“

Nach dem 2:3 gegen Mainz äußerten sich Kapitän Jonas Hector, Ondrej Duda,Rafael Czichos und Markus Gisdol zur Partie.

Jonas Hector: „Ich ärgere mich extrem, dass wir das Spiel verloren haben. Wir haben bei den Gegentoren leider nicht gut verteidigt. Die Treffer bekommen wir zu einfach. Und in der einen oder anderen Situation nach vorne hätten wir noch zwingender sein müssen, um dann selbst vielleicht ein drittes oder viertes Tor zu machen. Der Frust ist groß, aber es geht weiter. Es bringt ja nichts, wenn wir uns jetzt alle irgendwo einschließen. Wir haben noch sechs Spiele vor Brust, in denen wir versuchen werden, so viele Punkte wie möglich zu holen. Wir reißen uns jede Woche den Arsch auf, bringen uns aber zu häufig selbst um den Lohn. Das ist extrem bitter, aber wir werden weiter alles reinhauen, um zu punkten.“

Rafael Czichos: „Es ist unfassbar schwer, das zu akzeptieren. Ich stehe jetzt hier und muss Ihre Fragen beantworten, aber ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich glaube, wir haben alles in die Waagschale geworfen. In dieser Situation, in der wir gerade sind, geht gefühlt jeder Schuss rein – so wie das dritte Gegentor. Es ist sehr, sehr bitter. Wir haben wirklich gekämpft. Man kann der Mannschaft nicht absprechen, dass sie nicht alles reingehauen hat. Aber es reicht am Ende heute einfach nicht. Jetzt gehen wir sehr enttäuscht nach Hause. Wir haben die ganze Woche auf dieses Spiel hingearbeitet, sind mit einer guten Einstellung in das Spiel gegangen und führen hier zwischenzeitlich zu Hause. Das 2:2 fällt zu einfach, das 2:3 geht vom Innenpfosten rein. Ich glaube, Mainz hat einfach den Lauf, wo sowas passiert. Es ist schwer, sich jedoch hierhin zu stellen und zu sagen, dass wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen müssen. Wir haben jetzt ein Spiel gegen Leverkusen vor der Brust, in dem wir unbedingt gewinnen müssen.“

Ondrej Duda: „Wir haben den Mainzern zu viel Platz für ihre Konter gegeben. Wir sind in der Endphase der Saison, wir mussten konsequent spielen, mussten das Spiel gewinnen und die Punkte hier behalten. Das haben wir heute leider nicht geschafft. Es ist schwierig kurz nach Abpfiff Worte zu finden, aber wir müssen jetzt zusammenhalten und bis zum Ende kämpfen. Es tut mir leid für unsere Fans, sie erwarten mehr von uns als wir mit Punkten aktuell zurückzahlen. Aber wir werden nicht aufgeben.“

Markus Gisdol: „Wir waren heute die bessere Mannschaft. Aber wir kriegen unsere Leistungen nicht in Punkte umgemünzt. Das Ergebnis stimmt nicht. Das ist bitter. Jorge Meré hat eine Verhärtung, ich gehe davon aus, dass er schnell wieder fit ist. Bei Kingsley Ehizibue war es ein heftiger Zusammenprall. Das sah nicht gut aus. Ich gehe mindestens von einer Gehirnerschütterung aus.“

Die Stimmen zum Spiel werden von unserem Exklusivpartner UPS geliefert.

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171. FC Köln29
18FC Schalke 0413

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