Profis | 07.09.2021

FC-Neuzugang

Kilian: „Ich habe Lust auf mehr“

Vier Tage nach seiner Leihe zum 1. FC Köln hat Luca Kilian beim Heimsieg gegen Bochum sein FC-Debüt gefeiert. Am Dienstag sprach der 22-jährige Innenverteidiger über sein erstes Spiel im FC-Trikot, sein Verhältnis zu Cheftrainer Steffen Baumgart, die Zeit in Mainz – und über Thunfisch, der ihm schwer zu schaffen machte.

Luca Kilian sprach über:

…die Länderspielpause: Mir kam die Länderspielpause entgegen. Für mich als Neuzugang war das super, um sich Tag für Tag besser einzugewöhnen. Ich nehme sehr viel auf und habe die ersten zwei Wochen genossen.

…die Trainingsintensität: Die Intensität war sehr hoch. Die Einheiten waren sehr anstrengend. Genau das bringt uns nach vorne.

…den nächsten Gegner SC Freiburg: Wir müssen uns am Samstag nicht verstecken. Freiburg ist super in die Saison gestartet, aber wir werden unsere Möglichkeiten bekommen. Wir werden alles in die Waagschale werfen und sind für einen Dreier dort gut.

…das Verhältnis zu Steffen Baumgart: Ich habe in Paderborn unter ihm mein Bundesliga-Debüt gefeiert. In dem Jahr unter Steffen Baumgart habe ich sehr viel gelernt und von ihm das volle Vertrauen bekommen. Er war auf jeden Fall ein Grund dafür, dass ich nach Köln gekommen bin. Allerdings musste er mich auch nicht groß überreden.

…die Arbeit unter Steffen Baumgart: Auf dem Platz ist er öfter laut. Aber das ist im Fußball normal. Was auf dem Platz passiert, bleibt auf dem Platz. Abseits des Platzes ist er cool drauf. Der Trainer schafft eine gute Arbeitsatmosphäre und fordert von jedem Spieler das Maximum ein.

…den Spielstil unter Steffen Baumgart: Die Intensität im Spiel und im Training ist sehr hoch. Unser Spiel ist mit viel Lauf- und Fleißarbeit verbunden. Wir wollen permanent ekelig sein und ständig Druck auf die Gegner ausüben. Wir spielen Fußball, um am Wochenende die Leute zu begeistern und um zu gewinnen.

…sein FC-Debüt gegen Bochum: Dass es so schnell gehen würde, hatte ich nicht erwartet. Ich wurde ins kalte Wasser geworfen. Es war schön, endlich wieder über längere Zeit Bundesliga-Luft zu schnappen – und vor Fans zu spielen. Ein richtig geiles Gefühl. In den ersten drei Minuten war ich etwas nervös. Es war nach langer Zeit das erste Spiel, in dem ich längere Zeit zum Einsatz kam. Die Aufregung hat sich schnell gelegt. Danach lief es ganz gut.

…die Zeit bei Mainz 05: Ich war geplagt von Verletzungen und einer Lebensmittelvergiftung. In der Winterpause habe ich in einem Restaurant Thunfisch gegessen, der nicht gut war. Es hat mich in alle Einzelteile zerlegt. Drei Wochen habe ich gebraucht, um mich von der Vergiftung zu erholen. Fünf Kilogramm habe ich in der Zeit abgenommen. Das war richtig hart. Dazu kamen zwei Muskelfaserrisse. Dadurch habe ich in der Rückrunde unter dem neuen Trainer Bo Svensson den Anschluss nicht mehr so richtig gefunden. Es war auch nicht leicht, Argumente für mehr Einsatzzeiten zu liefern. Die anderen Spieler auf meiner Position haben es in der Phase super gemacht. Mainz hat die beste Rückrunde der Vereinsgeschichte gespielt. 

…die Leihe zum FC: Ich habe in Mainz immer Gas gegeben. Ich wollte voll da sein, sobald ich gebraucht werde. Aber auch in dieser Saison wäre es für mich schwierig geworden, regelmäßig zu spielen. Daher hat es für beide Seiten Sinn gemacht, eine Leihe anzustreben. Mit dem FC habe ich eine richtig gute Lösung gefunden. Das erste Spiel im RheinEnergieSTADION hat Lust auf mehr gemacht.

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
6Bayer 04 Leverkusen7
71. FC Köln7
81. FC Union Berlin6

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