Profis | 06.01.2019

FC-Verteidiger

Sobiech: Jetzt greife ich wieder an

Zu Beginn der Saison war Lasse Sobiech einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln. Dann setzte ihn ein komplizierter Zehenbruch außer Gefecht. Am Sonntag hat der Verteidiger erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. Anschließend sprach er über sein Comeback und über sein geplantes Engagement in Südafrika.

Am Sonntag sprach Lasse Sobiech nach dem Training mit den Medienvertretern am Geißbockheim über:

… sein Gefühl nach der ersten Trainingseinheit: Jetzt direkt nach dem ersten Training bin ich natürlich ziemlich k.o. Aber ich habe mich mega gefreut auf heute, die ganzen Weihnachtstage schon. Deswegen bin ich gerade sehr happy, dass ich wieder mitmachen konnte.

… den Zustand seines Zehs: Es ist alles gut. Es ist normal, dass der Zeh noch etwas mehr arbeiten muss, bis die Beweglichkeit komplett zurück ist. Aber ich bin schmerzfrei.

… das lange Zuschauen: Es ist brutal schwierig. Bevor ich verletzt war, habe ich viele Spiele gemacht und auch deswegen wollte ich so schnell wie möglich zurück. Aber es war wichtig, die Verletzung gut ausheilen zu lassen. Jetzt greife ich in der zweiten Saisonhälfte wieder an.

… das anstehende Trainingslager: Die ersten Tage geht es für mich wieder darum, wieder reinzufinden, Kraft zu bekommen und ans Spielen zu kommen. Danach möchte eich mich wieder in die Mannschaft zu spielen. Deshalb kommen mir die vielen Trainingseinheiten sehr gelegen.

… den Konkurrenzkampf in der FC-Defensive: Ich denke, es ist ähnlich wie im Sommer in der Vorbereitung vor der Saison. Da hatten wir eine große Konkurrenzsituation und haben sie jetzt wieder. Ich will spielen, das ist klar. Dass es nicht total einfach wird, ist mir aber bewusst.

… seinen Urlaub in Südafrika: Wir haben Freunde besucht, die dort leben und auch eine Fußballschule besucht. Das ist ein Projekt, zu dem ich schon länger Kontakt habe. Bei dieser Fußballschule geht es darum, dass die Kids aus den Townships die Chance bekommen, durch Fußball und Bildung dort herauszukommen. Derzeit teilen sich 64 Mannschaften einen Platz. Es geht darum, Möglichkeiten zu schaffen, dass mehr trainiert werden kann, aber auch, dass mehr Lehrer eingestellt werden können. Da geht es um materielle Hilfe, wie Fußbälle und Trikots, darum, dorthin zu reisen und den Kids ein gutes Gefühl zu geben – aber natürlich auch um finanzielle Hilfe. Bevor ich mich irgendwo engagiere, gucke ich mir das an – das habe ich jetzt gemacht und jetzt sprechen wir darüber, wie ich mich dort einbringe.

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Tabelle

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PL. Verein Pkt.
1 1. FC Köln 63
2 SC Paderborn 07 57
3 1. FC Union Berlin 57

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