Profis | 14.02.2021

Stimmen zu Frankfurt

Timo Horn: „Es wäre mehr möglich gewesen“

Nach der 0:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt sprachen Timo Horn, Horst Heldt, Jorge Meré, Jannes Horn und Markus Gisdol über die Partie.

Timo Horn: Ich denke, dass heute mehr möglich gewesen wäre. Natürlich haben die Frankfurter ein gewisses Selbstverständnis in ihrem Spiel, aber wenn wir zielstrebiger nach vorne gespielt hätten, hätten wir etwas mitnehmen können. Die Situation ist nach wie vor brenzlig und wir haben heute eine Chance auf Punkte nicht genutzt. Wir haben sehr gut angefangen, uns dann aber nicht gut hinten rausgelöst. Wir wussten, dass Frankfurt im Gegenpressing sehr stark ist. So sind sie letztlich auch zu ihren Möglichkeiten gekommen. Sie haben verdient gewonnen.

Horst Heldt: Am Ende war es eine verdiente Niederlage, aber – so blöd es sich anhört – eigentlich unnötig. Klar, wir haben in der ersten Hälfte ein paar Großchancen zugelassen, gehen aber mit 0:0 in die Halbzeit. Dann kriegen wir zwei Gegentore, die man sicher hätte vermeiden können. Wir sind nach dem 0:1 besser ins Spiel gekommen und hatten die ein oder andere Möglichkeit. Insgesamt haben wir vorne zu wenig Bälle festgemacht und zu wenig Entlastung ins Spiel bekommen. Wir hätten es besser spielen können, dann wäre ein bisschen was drin gewesen.
 
Jorge Meré:
Wir haben nicht so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir haben zwei Fehler gemacht, die bestraft wurden. Wir haben den Frankfurtern zu viel Raum im Zentrum gelassen. Wir müssen jetzt konzentriert arbeiten und es zu Hause gegen Stuttgart besser machen.
 

Jannes Horn: Wir hatten einige Phasen, in denen ich auf dem Platz das Gefühl hatte, dass hier was für uns geht, besonders in Hälfte zwei. Dass man gegen eine Mannschaft wie Frankfurt auch einige Chancen zulässt, ist normal. Das 0:2 kam aber genau in der Phase, als wir gut gespielt haben. Vielleicht waren wir heute insgesamt nicht mutig genug. Wir haben im zweiten Durchgang gemerkt, dass Frankfurt Probleme hat, wenn wir vorne draufgehen. Gleichzeitig hat man auch gesehen, dass sie eine super Mannschaft sind. Beim 0:1 chippt Silva den Ball gut ins Tor, das war schwer zu verteidigen. Das 0:2 ist einfach scheiße gelaufen, das muss man so klar sagen, wir hatten Überzahl am ersten Pfosten. Das war der Genickbruch für uns.

Markus Gisdol: Wenn man das gesamte Spiel sieht, geht der Sieg in Ordnung. Trotzdem glaube ich, dass wir heute die Chance gehabt hätten, einen Punkt zu holen. Wir haben die Räume, die Frankfurt uns gegeben hat, nicht gut bespielt und zu wenig Chancen herausgespielt. In der Umschaltbewegung hatten wir heute nicht die Konsequenz der vergangenen Partien. Symptomatisch ist für mich das erste Gegentor: Wir hätten eine Chance zum Umschalten gehabt, nutzen diese aber nicht - stattdessen kriegen wir das Tor. Es wäre mehr drin gewesen, wenn wir es einen Tick besser gemacht hätten. Wir haben nächste Woche etwas aufzuarbeiten. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir unser Saisonziel erreichen werden.

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