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1. FC Heidenheim im Gegnercheck

9.1.2026

Das erste Pflichtspiel des Jahres 2026 steht an. Am Samstag ist der 1. FC Köln zu Gast beim 1. FC Heidenheim. fc.de stellt den Gegner näher vor.

Die Form

Der 1. FC Heidenheim ist mit vier Niederlagen in diese Saison gestartet, ehe gegen den FC Augsburg der erste Sieg gelang. Es sollte der einzige bleiben – bis zum zwölften Spieltag. Dann folgten bei Union Berlin und zu Hause gegen den SC Freiburg sogar zwei Erfolge am Stück. Auch wenn die letzten beiden Spiele verloren gingen, hat der FCH mit sechs Punkten aus den letzten vier Spielen vor der Winterpause noch für einen versöhnlichen Abschluss des Jahres gesorgt und die Ausgangslage vor dem Start ins neue Jahr verbessert. Zwar stehen die Heidenheimer auf Abstiegsplatz 17, haben den Anschluss an den Relegationsplatz (ein Punkt) und das rettende Ufer (drei Punkte) aber gehalten.

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Der Topscorer

Etwas überraschend hat sich in dieser Saison Stefan Schimmer in den Fokus gespielt. Der Stürmer hatte bis zum Sommer noch keinen Bundesliga-Treffer erzielt und letztmals 2019/20 in der 2. Bundesliga mehr als drei Treffer in einer Spielzeit auf dem Konto. Nun steht Schimmer nach zehn Einsätzen bereits bei vier Toren und einer Vorlage. Damit ist er der einzige Heidenheimer, der in der bisherigen Saison mehr als ein Tor erzielt hat. Der 31-jährige gebürtige Bayer kam 2019 von der SpVgg Unterhaching an die Ostalb und scheint nun noch ein verspätetes Karrierehoch zu genießen.

Spieler im Fokus

Nachdem jahrelang Kevin Müller das Heidenheimer Tor gehütet hatte, entschied man sich beim FCH im Sommer, einem jüngeren Keeper den Vorzug zu geben. Diant Ramaj, der einst unter anderem zwei Jahre im Heidenheimer Nachwuchs ausgebildet worden war, ist die neue Nummer eins und kam per Leihe von Borussia Dortmund. Nach seinem Abschied aus Heidenheim folgten Stationen bei Eintracht Frankfurt, Ajax Amsterdam und dem FC Kopenhagen.

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Der ehemalige deutsche U20-Nationaltorhüter kam mit der Erfahrung von unter anderem 23 Spielen in der niederländischen Eredivisie, zwei Partien in der Bundesliga für Frankfurt sowie Einsätzen in der Conference und Europa League nach Heidenheim. In den bislang 15 Spielen musste Ramaj zwar bereits 34 Gegentore und damit durchschnittlich mehr als zwei pro Partie hinnehmen. Mit einem Notenschnitt von 3,07 ist er dennoch der notenbeste Heidenheimer beim Fachmagazin kicker.

Der Trainer

Er ist der mit Abstand dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball. Frank Schmidt gibt beim 1. FC Heidenheim seit 2007 die Kommandos und ist damit bereits in der 19. Saison als Chefcoach an der Brenz tätig. Als Spieler stand er für den 1. FC Nürnberg einmal im Bundesliga-Kader und hat, neben weiteren Stationen, 76 Zweitliga-Spiele für Alemannia Aachen und Waldhof Mannheim bestritten. 1994 war er Teil der legendären Mannschaft des TSV Vestenbergsgreuth, die den FC Bayern in der ersten Runde des DFB-Pokals bezwang.

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Seine Trainerkarriere startete der gebürtige Heidenheimer dann bei seinem Heimatverein. Was im September 2007 zunächst als Interimslösung bis zum Winter angedacht war, entpuppte sich als Glückslos für beide Seiten. In nun fast 19 Jahren führte Schmidt den FCH nach oben – von der Oberliga bis in die Bundesliga und ins internationale Geschäft. Frank Schmidt und der 1. FC Heidenheim – ein modernes Fußballmärchen!

Das sagt Frank Schmidt

„Wir haben die Woche genutzt, um Intensität und Zweikampfverhalten zu trainieren mit dem Wissen, dass in der Englischen Woche wichtige Spiele auf uns zukommen. Das ist Chance und Risiko zugleich. Wir haben uns nach 15 Spieltagen alles nochmal genau angeschaut, denn wir können nicht davon sprechen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir brauchen mehr Siege, mehr Torgefahr, weniger Gegentore. Wir dürfen keine Zeit verbrauchen, sondern müssen sofort da sein. Da geht es um Haltung, wir haben das Thema Mentalität ganz klar in den Vordergrund gestellt. Das Spiel bietet uns die Chance, an Köln auf zwei Punkte ranzukommen. Das ist das Ziel. Wir brauchen eine entschlossene, ehrliche, gute Einstellung und eine direkte Art und Weise, einen einfachen Fußball, der am Samstag gefragt ist, um erfolgreich zu sein.“

Briefkopf

  • Deutscher Zweitliga-Meister 2023

  • Deutscher Drittliga-Meister 2014

  • 6x Sieger im Landespokal