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Besonderer Tag beim FC: „Da hatte ich gute Laune“
Verstärkung fürs Medienteam des 1. FC Köln beim Heimspiel gegen Werder Bremen: Beim Inklusionsspieltag am 12. April war Natalie Dedreux Teil des FC-Kommunikations-Teams, das den Spieltag auf allen FC-Kanälen covert. Auch in anderen Bereichen arbeiteten insgesamt 17 Menschen mit und ohne Behinderung am Spieltag an der Seite der FC-Kolleginnen und Kollegen im RheinEnergieSTADION. Für fc.de hat Natalie ihre Erlebnisse an diesem Tag aufgeschrieben.
„Ich bin Fan vom 1. FC Köln, weil ich die Stimmung im Stadion mag und weil das mit der lauten Musik für mich wie mein Zuhause ist.
Am Sonntag war ich drinnen im Fußballstadion vom 1. FC Köln. Die haben gegen Werder Bremen gespielt. Das war ein besonderes Spiel mit der Aktion Mensch und da waren wir zusammen laut für Inklusion. Und das war auch ganz schön laut im Stadion.
Ich habe das Social-Media-Team vom 1. FC begleitet. Meine Aufgabe dabei war es, dass ich Fotos und Videos gemacht habe und dann habe ich die bei Instagram gepostet. Ich habe quasi von dem Spiel berichtet und das Spiel war spannend zu sehen. Ganz am Anfang gab es ja den Elfmeter für Köln und dann ist das 1:0 für Köln gefallen.
Interviews mit Jörg Alvermann und Marius Bülter
Und jedes Mal wenn ein Tor für Köln fällt, dann läuft im Stadion das Lied „Denn wenn et Trömmelche jeit“ von den Räubern und dann singt das ganze Stadion mit. Das war ein Ohrwurm, weil wir ganz oft gesungen haben, nämlich vier Mal. Außerdem gab es eine rote Karte für Werder Bremen. Am Ende hat Köln 3:1 gewonnen und das finde ich gut.
Ansonsten habe ich auch Interviews gemacht und da habe ich mit Jörg Alvermann, dem zweiten Chef vom 1. FC Köln gesprochen. Und der hat gesagt, dass die Barrierefreiheit und Inklusion für Menschen mit Behinderung sehr wichtig beim Fußball sind. Er hat auch gesagt, dass sie das noch besser machen wollen. Was in jedem Fall noch besser werden muss: Leichte Sprache im Stadion.
Das ist wichtig, damit zum Beispiel Menschen mit Down-Syndrom sich im Stadion zurechtfinden. Es muss mehr Informationen in Leichter Sprache geben, damit es für alle Menschen verständlicher wird und die Menschen auch ihre Plätze im Stadion finden. Was er auch gesagt hat, ist, dass das Fußballstadion sehr groß ist und dass dort 50.000 Menschen reinpassen.
Und dann habe ich noch ein Interview mit Marius Bülter gemacht, der ist ein Spieler vom 1. FC Köln. Er hat gesagt, dass das Laufen beim Fußballspielen schon sehr anstrengend ist. Und er hat sich gefreut, dass sie gewonnen haben, weil die gerade nicht so viel und nicht so oft gewinnen. Und er hat erzählt, wenn die gewinnen, dass die dann auch mal ein Kölsch trinken dürfen.
Live dabei bei der Premiere von „Zusammen laut“
Mir hat besonders gut gefallen, dass im Stadion viel Musik war und es war auch eine Musikgruppe mit der Aktion Mensch dabei. Die haben ein Lied gesungen und das heißt „Zusammen laut“. Da geht es darum, dass auch Menschen mit Behinderung mehr gesehen und gehört werden und es geht da um Inklusion.
Das war ein toller Tag, da hatte ich meinen Spaß. Was besonders gut war, dass Köln auch viele Tore geschossen hat und am Ende gegen Bremen gewonnen hat. Da hatte ich gute Laune.“
