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Bülter: „Müssen uns cleverer anstellen“

18.2.2026

In der Schlussphase den Ausgleich gemacht, fünf Minuten später aber das 1:2 kassiert und am Ende mit 1:3 verloren. Der 1. FC Köln gab am Samstagabend in Stuttgart das Spiel leichtfertig wieder aus der Hand. „Da müssen wir uns cleverer anstellen“, sagte Marius Bülter nach dem Training am Mittwoch. „Aus der zweiten Halbzeit können wir viel mitnehmen, da haben wir es gut gemacht. Aber wenn wir Tore schießen, dürfen wir nicht direkt wieder eines bekommen.“ Das müsse man ansprechen und die Aufmerksamkeit erhöhen. „Ich bin optimistisch, dass wir das hinbekommen“, so Bülter.

Stuttgart war eines von vielen Spielen in dieser Saison gegen Top-Teams, in denen der FC gut mithielt, am Ende aber ohne Punkte blieb. „Das ist bitter. Es war das fünfte, sechste Spiel in dieser Saison, wo du am Ende in der Kabine sitzt und dich fragst, warum du nichts mitgenommen hast“, sagte Bülter. „Aber das muss uns auch Mut geben, weiter so zu arbeiten und uns dann endlich auch einmal zu belohnen.“

Bülter: „Können solchen Mannschaften wehtun“

Die nächste Möglichkeit dazu gibt es am Samstag ab 15.30 Uhr, wenn die TSG Hoffenheim zu Gast im RheinEnergieSTADION ist. Die Hoffenheimer sind neben den Bayern das formstärkste Team der Liga und aktuell Tabellendritter. „Sie sind sehr, sehr gut in Form. Sie spielen intensiv, haben klare Abläufe und pressen hoch. Dadurch erarbeiten sie sich immer wieder gefährliche Situationen.“ Doch Bülter ist dennoch optimistisch. Zwei von drei Bundesliga-Heimspielen in diesem Jahr wurden bislang gewonnen. „Die Heimspiele haben wir gut bestritten. Deshalb gehen wir mit Selbstvertrauen ran und mit dem Wissen, dass wir auch solchen Mannschaften wehtun können.“

Spiele gegen gute Teams würden dem FC liegen. „Wir sind gut, wenn es darum geht, Bälle hoch zu erobern und schnell umzuschalten. Da hatten wir auch in Stuttgart Situationen, die wir nicht mit letzter Konsequenz ausgespielt haben“, so Bülter. Er selbst ist seit längerem ohne eigenes Tor, doch er betont: „Klar würde ich auch gerne wieder Tore schießen, aber ich war noch nie ein Stürmer, der sich nur über Tore definiert, sondern auch über andere Sachen. Am Ende zählt, dass wir als Mannschaft Punkte holen.“

Zwölf Spieltage vor dem Ende steht man laut Bülter „gut da. Man muss schauen, wo wir herkommen und dass unser Ziel klar der Klassenerhalt ist. Aber es sind nur vier Punkte Vorsprung und es ist alles sehr eng beieinander. Das muss uns bewusst sein und wir müssen die Spiele gegen die direkten Konkurrenten auf jeden Fall gewinnen.“