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Der SC Freiburg im Gegnercheck

29.8.2025

Der 1. FC Köln trifft am Sonntagabend (19.30 Uhr) im ersten Heimspiel der Saison auf den SC Freiburg. Wie die Breisgauer in die neue Spielzeit gestartet sind, erfahrt Ihr hier im Gegnercheck.

Die Form

Der SCF, der in der vergangenen Saison bis zum letzten Spieltag um die Teilnahme an der UEFA Champions League kämpfte und sie am Ende denkbar knapp verpasste, zählte in den letzten Jahren zu den konstantesten Mannschaften in der Bundesliga. Die Freiburger beendeten drei der vergangenen vier Saisons auf den vorderen sechs Plätzen. Auch in diesem Jahr werden die Breisgauer wieder europäisch spielen. Der Start in diese Saison verlief hingegen durchwachsen: Während man im DFB-Pokal dank eines 2:0-Erfolges beim Regionalligisten Sportfreunde Lotte die zweite Runde erreichte, ging der Bundesliga-Auftakt gegen den FC Augsburg mit 1:3 verloren. Bereits zur Pause lag Freiburg gegen die überaus effizient agierenden Fuggerstädter mit drei Toren in Rückstand.

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Der Topscorer

Vincenzo Grifo ist Freiburgs „Mr. Zuverlässig“. Der 32-jährige Kapitän führte den SCF in den letzten fünf Saisons immer als Topscorer an. Grifos Stern ging zwischen 2015 und 2017 im Breisgau auf, entschied sich danach für einen Wechsel, wurde aber weder in Mönchengladbach noch in Hoffenheim glücklich. 2019 zog es den italienischen Nationalspieler wieder nach Freiburg und er fand sofort zur alten Stärke zurück. Insgesamt stand er für den Sport-Club in 309 Pflichtspielen auf dem Rasen und markierte dabei 95 Tore sowie 88 Assists. Grifo, der vergangene Saison 19 Scorerpunkte sammelte, ist für seine gefährlichen Standards bekannt. Seit Jahren zählt der Flügelspieler zu den stärksten Freistoßschützen in Europa, dazu ist er nervenstark vom Punkt. Beim Auftaktspiel gegen Augsburg verwandelte er jüngst den Strafstoß zum 1:3-Anschluss.

Spieler im Fokus

Noah Atubolu wurde in Freiburg geboren, stammt aus der Jugend des Sport-Clubs und hütet seit nun schon zwei Jahren als Stammkeeper das Tor der Breisgauer Profis. In der Saison 2024/25 stand der 23-Jährige in 26 Partien auf dem Platz und kassierte in zehn Spielen kein Gegentor. Mit sechs weißen Westen in Serie stellte Atubolu dabei einen neuen Vereinsrekord auf. Im Sommer nahm er gemeinsam mit Eric Martel, Jan Thielmann und dem Rest der deutschen U21-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teil, wobei die DFB-Auswahl erst im Finale gegen England verlor. Im Halbfinale gegen Frankreich bestritt er sein 21. U21-Länderspiel und löste damit Manuel Neuer als bisherigen Rekordtorhüter einer DFB-U21 ab. Über kurz oder lang wird Atubolus Weg wohl auch ins Tor der A-Auswahl führen, auch wenn er für das kommende Länderspielfenster von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht berücksichtigt wurde.

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Der Trainer

„Oh, Julian Schuster, du alter Gauner, schieß noch ein Tor“ – so besingen die Freiburger Fans ihren Trainer. Der 40-Jährige ist ein Publikumsliebling, nicht erst, seit er Trainer ist, sondern schon zu seiner Zeit als Spieler, in der das Fanlied seinen Ursprung hat. 242 Partien absolvierte Schuster im Freiburger Mittelfeld, die meisten davon als Kapitän. Nach seiner aktiven Karriere wechselte er an den Spielfeldrand, verbrachte mehrere Jahre als Verbindungstrainer zwischen dem Nachwuchs- und Profiteam, bis er im vergangenen Sommer das Erbe von Kulttrainer Christian Streich antrat. Große Fußstapfen, in die Schuster jedoch schnell hineinwuchs. Der SCF spielte die viertbeste Saison der Vereinsgeschichte, wonach Schuster zum Fußballtrainer des Jahres gewählt wurde.

Das sagt Vincenzo Grifo

„Uns wird ein großer Hexenkessel erwarten. Der FC hat unglaubliche Fans, die das Team das ganze Spiel lang supporten. Sie sind frisch zurück in der Bundesliga und hochmotiviert. Der FC wird alles daransetzen, das erste Heimspiel zu gewinnen. Wir müssen unser Spiel auf den Platz bringen und vor dem Tor effizienter sein, als noch gegen Augsburg.“

Erfolge

Deutscher Zweitligameister: 1993, 2003, 2009, 2016

DFB-Pokal-Finale: 2022

Teilnahme an der UEFA Europa League: 2021/22, 2022/23, 2023/24