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FC-Präsident Stobbe: „Kölner ‚Ja‘ zu Olympia ist historisches Signal“
Am Sonntag (19. April 2026) sind die Briefwahlstimmen aus 17 Bürgerentscheiden, die in den vergangenen Wochen in Bezug auf eine mögliche Bewerbung der Region KölnRheinRuhr mit der „Leading City“ Köln durchgeführt wurden, ausgezählt worden. Und das Ergebnis gibt der Bewerbung ordentlich Rückenwind: Die Bevölkerung in 16 von 17 Städten unterstützt die Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 – in Köln stimmten laut vorläufigem Ergebnis 57,39 Prozent mit „Ja“, zudem wies die „Leading City“ mit 39,68 Prozent (322.327 Abstimmende von 812.370 Abstimmungsberechtigten) die höchste Wahlbeteiligung aller am Bürgerentscheid teilnehmenden Kommunen auf.
„Das Kölner ‚Ja‘ zu Olympia ist ein historisches Signal für unsere Stadt und die gesamte Region. Die Kölnerinnen und Kölner haben sich für die Chance entschieden, Köln als Leading City einer Rhein-Ruhr-Bewerbung zu positionieren und sich so als moderne, nachhaltige Sportmetropole zu präsentieren“, erklärt FC-Präsident Jörn Stobbe, der am Auszählabend an der Seite zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer wie Olympiasiegerin Britta Heidemann, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und dem Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester mitfieberte. „Wir wissen, dass dies erst der Auftakt eines langen Weges ist, doch das Fundament ist heute gelegt worden. Für den gesamten Sport in Köln bedeutet dieses ‚Ja‘ einen gewaltigen Rückenwind, denn der politische Wille für eine Weiterentwicklung unserer Infrastruktur erhält ein klares Mandat. Mein Vater Horst hat mir als ehemaliger Olympionike oft vom olympischen Geist erzählt – heute spüre ich einen Hauch dieses Geistes in unserer Stadt. Jetzt liegt es an uns allen, diesen Schwung zu nutzen, um Köln schneller, effizienter und mutiger zu machen. Wir als FC sind bereit, unseren Teil beizutragen.“
Nationale Konkurrenz ist groß
Auch München, Hamburg und Berlin bewerben sich um die Spiele. München erreichte im vergangenen Oktober 66 Prozent Zustimmung für Olympia, in Hamburg wird am 31. Mai 2026 abgestimmt, der Termin in Berlin ist noch nicht kommuniziert. Wenn der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) aus dem Kreis der vier Bewerber seinen Favoriten benannt hat, muss dieser noch das Internationale Olympische Komitee überzeugen. Kiel ist als Standort der Segelwettbewerbe bei allen vier Bewerbungen vorgesehen. An der Förde stimmten am Sonntag 63,5 Prozent mit „Ja“.
