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Gegnercheck: BVB gegen den Spannungsabfall
Am Samstagabend gastiert mit Borussia Dortmund der Tabellenzweite im RheinEnergieSTADION. fc.de nimmt den kommenden FC-Gegner genauer unter die Lupe.
Die Lage in Dortmund
Borussia Dortmund belegt mit 52 Punkten aktuell den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga und ist damit voll auf Kurs Champions-League-Qualifikation. Der Vorsprung auf den Dritten Hoffenheim beträgt sechs Zähler, auf Rang fünf sind es sogar schon acht. Doch zuletzt mussten die Borussen zwei schmerzhafte Niederlagen hinnehmen. Durch die 1:4-Niederlage im Rückspiel bei Atalanta Bergamo schied der BVB trotz des 2:0-Sieges im Hinspiel aus der Champions League aus. Drei Tage später folgte die 2:3-Niederlage im Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern. Mit nun elf Punkten Rückstand dürfte der Titeltraum endgültig ausgeträumt sein. Nach den beiden Niederlagen werden die Borussen aber sicherlich mit Wut im Bauch in die Domstadt reisen.
„Wir wollen punkten. Wir wollen alle Spiele gewinnen. Das ist unser Ziel“, sagt Dortmunds Trainer Niko Kovac. „Die Spannung darf nicht entweichen. Das wissen die Jungs und dementsprechend trainieren wir auch so. Wir lassen es nicht zu, dass wir denken: Mit 99 Prozent kommen wir weiter.“
Die bisherige Saison in Zahlen
Die Bilanz: 15 Siege – 7 Unentschieden – 2 Niederlagen
Tabellenplatz: 2
Torverhältnis: 51:25
Höchster Sieg: 4:0 gegen den 1. FSV Mainz 05 (22. Spieltag)
Höchste Niederlage: 1:2 (7. Spieltag) und 2:3 (24. Spieltag) gegen den FC Bayern
Beste Scorer: Serhou Guirassy, 13 Scorerpunkte (11 Tore, 2 Vorlagen)
Spieler im Fokus
Borussia Dortmund hat in dieser Saison elfmal zu Null gespielt, damit hielt Gregor Kobel in 45,8 Prozent der Spiele die weiße Weste – beides Bestwert in der Bundesliga. Ohnehin stellen die Dortmunder die zweitbeste Defensive der Liga, haben nur zwei Gegentore mehr kassiert als Primus FC Bayern. Der Schweizer Kobel hat nach der Ausbildung in seinem Heimatland in der Bundesliga bereits für Hoffenheim, Augsburg und Stuttgart gespielt, ehe er im Sommer 2021 zum BVB wechselte. Inzwischen hat der 1,96-Meter-Mann 189 Bundesliga- und 45 Champions-League-Einsätze vorzuweisen, nach der Europameisterschaft 2024 wurde er auch im Schweizer Nationalteam als Nachfolger von Yann Sommer die klare Nummer eins.

Das Personal
BVB-Kapitän Emre Can zog sich am vergangenen Spieltag gegen den FC Bayern einen Kreuzbandriss zu und wird den Dortmundern lange fehlen. Carney Chukwuemeka fehlt aufgrund von muskulären Problemen. Filippo Mane (individuelles Training) und Niklas Süle (Teilintegration im Mannschaftstraining) kehrten in dieser Woche auf den Trainingsplatz zurück.
So blickt der BVB auf den FC
„Diese Mannschaft ist gerade zu Hause in dem tollen Stadion mit der tollen Atmosphäre zu Gutem in der Lage.“, sagt BVB-Coach Niko Kovac. „Deswegen heißt es auch hier wieder, dass wir uns unheimlich strecken und den Gegner bearbeiten müssen, um ihn zu besiegen. Wir müssen dort seriös Fußball spielen, um keine Euphorie aufkommen zu lassen. Wenn die Stimmung von oben nach unten schwappt oder umgekehrt, ist es in Köln immer schwierig zu spielen.“
