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Kwasniok: „Auf den Punkt da sein“
Am Freitagmittag, 2. Januar 2026, sind die Profis des 1. FC Köln im Winter-Trainingslager in La Nucia angekommen. Das Hotel Barceló und das Trainingsgelände am Estadi Olimpic Camilo liegen an der Ostküste Spaniens, eine knappe halbe Autostunde von Alicante entfernt. Nach dem Einchecken im Hotel und einem kurzen Mittagessen ging es für die 23-köpfige Mannschaft um 16.30 Uhr erstmals auf den Trainingsplatz.
Cheftrainer Lukas Kwasniok kennt den Ort La Nucia und das Trainingsgelände bereits aus seiner Zeit als Trainer des SC Paderborn und hat gute Erfahrungen gemacht. „Vor zwei Jahren war ich schon mal hier, die Rahmenbedingungen sind top. Wir fahren vom Hotel nur fünf Minuten bis zum Trainingsplatz", sagte Kwasniok nach dem ersten Training in der Mixed Zone. „Wenn man sich die Witterungsbedingungen in Deutschland anschaut, dann haben wir mit dem Trainingslager in Spanien die richtige Wahl getroffen. Der Rasen ist gut, alles viel besser, als in Deutschland bei Minustemperaturen immer nur nachmittags trainieren zu können."
Voller Fokus auf Heidenheim
Das erste Training war laut Kwasniok „nur ein kleiner Opener", der nach rund einer Stunde mit Beginn der Dämmerung endete. Der Fokus liegt in den nächsten Tagen voll auf dem ersten Bundesliga-Auswärtsspiel des Jahres beim 1. FC Heidenheim am Samstag, 10. Januar, und der folgenden Englischen Woche. Das wird kein leichtes Unterfangen in Heidenheim", sagte Kwasniok. Vier Tage später kommen die Bayern. „Es geht darum, in Heidenheim auf den Punkt da zu sein, dafür wollen wir die Woche sinnvoll nutzen. Die Jungs haben in der Weihnachtspause aber auch nicht allzu viel an Fitness verloren. Wir müssen also nicht wieder bei Adam und Eva anfangen."
Die Reise nach Spanien trat der FC ohne Winterneuzugang an. Ob sich das ändern wird, konnte Kwasniok am Freitag noch nicht final beantworten - im Wissen, dass das Wintertransferfenster kein einfaches ist. In der Innenverteidigung verwies er darauf, dass in Rav van den Berg und Joel Schmied, der allerdings noch etwas fehlen wird, zwei Spieler für die Position auch wieder zurückkommen werden. „Ich war noch nie jemand, der gejammert hat, wenn Spieler nicht zur Verfügung standen. Es ist dann meine Aufgabe, manchmal auch kreative Lösungen zu finden. Ich bin überzeugt, dass du auch damit Spiele gewinnen kannst“, sagte Kwasniok. „Ich glaube, dass wir auch für den Fall, dass niemand Neues dazustoßen sollte, gewappnet sind.“
