
Pacarada: „Situation gerne angenommen“
Der 1. FC Köln bereitet sich auf das Heimspiel am Samstagabend (20.30 Uhr) gegen Hertha BSC vor. Nach der Einheit am Mittwoch stand Leart Pacarada für Fragen in der Mixed Zone zur Verfügung und sprach dabei über den Sieg in Paderborn sowie die kommende Aufgabe gegen die Hauptstädter.
Der Linksverteidiger spielte aufgrund der Personalnot gegen Paderborn in der Innenverteidigung, bewältigte seine Aufgabe aber nicht nicht nur mehr als ordentlich, sondern fand auch Spaß daran. „Ich kam gegen Kaiserlautern schon auf der Position zum Einsatz, deshalb war es nicht ganz neu für mich. Mit dem Ball stand ich sehr breit, fast schon wie ein Linksverteidiger. Ich fand es echt gut, auch wenn es eine ungewohnte Rolle war, die ich in der Situation aber gerne angenommen habe“, sagte der 30-Jährige.
Der Sieg gegen den SCP tat der Mannschaft gut. „Das war ein wichtiger Sieg, genau zur richtigen Zeit.“ Der FC übernahm die Tabellenführung und konnte die zuvor drittplatzierten Ostwestfalen auf fünf Punkte distanzieren. „Stand jetzt haben wir eine gute Ausgangsposition. Trotzdem ist das nächste Spiel immer das wichtigste. Wir wissen, wie schnell es gehen kann. Deshalb tun wir gut daran, nicht an die Tabelle zu denken“, erklärte Pacarada. Der Fokus der Mannschaft liege auf dem Wochenende, dort wartet nun die Alte Dame.
In der 2. Bundesliga könne jeder jeden schlagen, sagte Pacarada. Die Hertha hatte in der Rückrunde sieben Spiele am Stück nicht gewonnen, konnte sich durch zwei Siege aber jüngst etwas befreien. „Die Hertha ist individuell stark besetzt. Wir hatten schon zwei Duelle in dieser Saison, die wir beide für uns entscheiden konnten. Wir wissen also, was auf uns zu kommt.“