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„Unverwüstlich“: Kwasniok lobt Arbeitseinstellung von FC-Profi

1.2.2026

Er lief und war ein Aktivposten in der Offensive, er biss und kämpfte in der Defensive. Kristoffer Lund war am Freitagabend ein Stück weit Sinnbild für den Auftritt des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg (1:0). „Lundi hat sich aufgeopfert“, bescheinigte FC-Coach Lukas Kwsaniok seinem Linksverteidiger. „Er ist topfit, konnte in den letzten Minuten aber auch nicht mehr so dagegenhalten, weil er in beide Richtungen so marschiert ist.“ In der 86. Minute wurde Lund dann ausgewechselt.

Bis dahin zeigte der Verteidiger aber eine starke Leistung, bereitete unter anderem in der ersten Hälfte die größte Chance durch Ragnar Ache mit einer perfekten Flanke vor, und war in Durchgang zwei bei einem Dribbling auf Höhe der Mittellinie nur per Foul zu stoppen.

Lukas Kwasniok sprach nach der Partie über Lund und seine Entwicklung. „Wir haben ihn aus der Serie B geholt und wussten, dass er das Herz am rechten Fleck hat und ein brutaler Arbeiter ist“, sagte Kwasniok und unterstrich dies mit einer Anekdote: „Es gab Phasen, da ist er nach Auswärtsspielen, nachdem wir spätabends nach Hause gekommen sind, mit Ragnar Ache noch aufs Laufband gegangen. Das ist seine Arbeitseinstellung.“ Mit Erfolg! „Ragnar ist vorwärts gekommen und Lundi ist vorwärts gekommen“, so der Trainer.

Diesen Geist hätten die beiden Spieler auch in der Mannschaft verbreitet. „Deshalb freut es mich auch bei solchen Spielern, auch wenn nicht alles perfekt läuft und sie technisch nicht immer ganz, ganz sauber sind, aber wenn sie kleine Fortschritte machen“, sagte Kwasniok. „Denn das ist doch der Sinn im Fußball und im Leben: Sich immer wieder zu verbessern, Widerstände zu überwinden und sich dafür zu belohnen. Lundi ist einfach unverwüstlich, ein ganz feiner junger Mann.“