IM DOPPELPASS MIT
SVW_Gegnercheck_Anriss.jpg
Sie sind hier:
  1. Startseite
  2. Aktuelles
  3. News
  4. Werder Bremen im Gegnercheck

Werder Bremen im Gegnercheck

28.11.2025

Der 1. FC Köln reist am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) zum Tabellennachbarn SV Werder Bremen. Auf wen man bei den Nordlichtern ein Auge werfen sollte, erfahrt Ihr wie immer hier im Gegnercheck.

Die Form

Auch aufgrund von erst spät im Fenster getätigten Transfers brauchte Werder einige Spiele, um in der neuen Spielzeit anzukommen. Dank zuletzt fünf ungeschlagenen Partien verließen die Grün-Weißen die Abstiegszone und stießen bis in die obere Tabellenhälfte vor. Am vergangenen Spieltag endete der Lauf, als man in Leipzig mit 0:2 unterlag. Aktuell stehen die Bremer mit 15 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz und damit einen Rang über dem FC.

Der Topscorer

Um ihn im Sommer zu verpflichten, nahm der SVW ordentlich Geld in die Hand. Samuel Mbangula ist der zweitteuerste Neuzugang in Werders Vereinshistorie. Nicht gerade leicht für einen 21-Jährigen, doch der belgische Flügelstürmer bewies sofort, weshalb man ihn in Bremen unbedingt wollte. Beim 4:0-Sieg in Mönchengladbach steuerte Mbangula seinen ersten Bundesligatreffer sowie zwei weitere Vorlagen bei. Mit insgesamt sechs Scorerpunkten ist er der gefährlichste Angreifer der Nordlichter. Im letzten Heimspiel gelang ihm gegen Wolfsburg in der vierten Minute der Nachspielzeit der vielumjubelte 2:1-Siegtreffer.

SVW_Gegnercheck_Mbangula.jpg

Spieler im Fokus

Weil sich Stammtorwart Michael Zetterer kurz nach Saisonbeginn doch noch zu Eintracht Frankfurt verabschiedete, wurde Eigengewächs Mio Backhaus zur neuen Nummer eins befördert. Der U21-Nationalspieler ist ein starker Rückhalt und hält pro 90 Minuten mehr Bälle als alle anderen Keeper in der Liga. Trotz der Niederlage in Leipzig wurde Backhaus am vergangenen Wochenende in die kicker-Elf des Spieltages gewählt. Der Youngster ist im Fachmagazin nebenbei auch der am besten benotete Bremer (Durchschnittsnote: 2,94).

Der Trainer

„Er ist ein überragender Trainer“ - das sagt DFB-Star Nick Woltemade über seinen ehemaligen Coach Horst Steffen. Es ist schon verwunderlich, wie lange der 58-Jährige unter dem Radar flog. Steffen trainiert erstmals einen Bundesligisten und ist zeitgleich der älteste Cheftrainer der Liga. Viele Jahre lang stand er bei Clubs in der dritten Liga an der Seitenlinie. 2018 übernahm er dann die SV Elversberg in der Regionalliga, wo er bewies, wie gut er junge Spieler in kürzester Zeit entwickeln kann. Neben Woltemade brachte er auch die heutigen Hoffenheimer Fisnik Asllani und Mo Damar oder Eindhovens Paul Wanner heraus. Unter Steffen stieg Elversberg von der vierten bis in die zweite Liga auf. In der vergangenen Spielzeit scheiterten die Saarländer erst in der Relegation am Aufstieg ins Oberhaus. Kurz nach der dramatischen Niederlage im Rückspiel gegen den 1. FC Heidenheim gab der gebürtige Rheinländer seinen Abschied aus Elversberg bekannt und wechselte an die Weser.

SVW_Gegnercheck_Steffen.jpg

Das sagt Horst Steffen

„Das Spiel ist schwer vorzubereiten, weil der FC in verschiedenen Formationen mit unterschiedlichen Spielern auflaufen kann. Wir werden unsere Grundideen und eine ordentliche Intensität auf das Feld bringen müssen. Die Jungs werden vorbereitet sein, dass wir auf die Anpassung des Gegners reagieren können.“

👉🏻 Ihr wollt Euer Wissen rund um die Partie #SVWKOE testen? Dann nehmt jetzt am Spieltagsquiz in der FC-App teil!

Das Stadion

Direkt am Flussufer steht das Bremer Weserstadion, das bereits im Oktober 1926 eröffnet wurde. Die erste Partie im neuen Wohnzimmer gewann Werder im Lokalduell gegen den ABTS Bremen mit 6:5. Heute umfasst das Stadion mit den charakteristischen Flutlichtmasten insgesamt 42.100 Plätze.

Briefkopf

  • Europapokal der Pokalsieger 1992

  • 4x Deutscher Meister

  • 6x DFB-Pokal-Sieger