Sicherheitspolitik des 1. FC KÖLN

Der 1. FC Köln ist nicht irgendein Club. Er ist besonders. In ihm spiegeln sich Tradition, Selbstverständnis, Symbolik und Brauchtum der viertgrößten Stadt Deutschlands wieder. Köln hat eine mehr als 2000 Jahre währende Geschichte als Handelszentrum, als Einwanderer- und Arbeiterstadt, als Schmelztiegel der Völker und Kulturen. In dieser Tradition ist der 1. FC Köln eine nach außen offene Gemeinschaft.

Intoleranz, Gewalt und Hass – etwa in Form von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder Homophobie – haben in dieser Gemeinschaft und im Stadion keinen Platz.

Vielmehr gilt ganz im Sinne der Charta, die sich Fans und Mitglieder des 1. FC Köln gegeben haben: „Herzlich willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands – egal, woher du kommst, was du glaubst, was du hast oder bist, wie du lebst und wen du liebst.“

Seit seiner Gründung ist Professionalität einer der wichtigsten Werte des 1. FC Köln, bezogen auf alle sportlichen, wirtschaftlichen und strategischen Aufgaben. In diesem Sinne verpflichtet sich der FC zu einem ganzheitlichen und professionellen Sicherheitsmanagement und zu sämtlichen sonstigen Maßnahmen, die insbesondere das besondere Stadionerlebnis in Köln für alle Besucherinnen und Besucher sicher und positiv gestalten. Dies kommt zum Ausdruck nicht zuletzt in einer eigenen Stabsstelle Sicherheit und in der Benennung eines Vorstandsbeauftragten für Sicherheit und Fankultur und in der Präventionsarbeit des Vereins.

Sicherheit geht vor Ertrag.

Als wichtige Maßnahme gewährleistet der 1. FC Köln ein professionelles Sicherheitsmanagement gemäß dem DFB-Regelwerk „Zertifizierung des Sicherheitsmanagements im Profifußball“, das alle spezifischen und organisatorischen Abläufe dokumentiert. Auf dieser Basis werden alle Standards gemäß den internen und externen Anforderungen systematisch weiterentwickelt. 

Dafür verpflichtet sich der 1. FC Köln zu folgenden Grundsätzen und Maßnahmen:

1. Das bestehende Sicherheitskonzept wird auf Aktualität und inhaltliche Weiterentwicklungen hin regelmäßig überprüft und kontinuierlich fortgeschrieben.

2. Alle notwendigen und zumutbaren Sicherheitsmaßnahmen, um die Sicherheit bei Heimspielen im RheinEnergieSTADION zu gewährleisten, werden vorbereitet und umgesetzt.

3. Es werden alle geeigneten infrastrukturellen, finanziellen Mittel und organisatorischen Rahmenbedingungen zur Umsetzung angemessener Sicherheitsmaßnahmen und Servicequalität bereitgestellt.

4. Der Einsatz eines qualifizierten und geschulten Sicherheits- und Ordnungsdienstes in angemessener Zahl von Mitarbeitern wird gewährleistet.

5. Alle verantwortlichen Mitarbeiter werden regelmäßig fortgebildet. Der 1. FC Köln fördert das allgemeine Verantwortungsbewusstsein und Verständnis für präventives und sicherheitsorientiertes Handeln aller Mitarbeiter. Für die Präventions- und Sicherheitsziele und die aktiven Umsetzung von sicherheitsbezogenen Maßnahmen ist jeder Mitarbeiter eigenverantwortlich. Den sicherheitsrelevanten Weisungen des für Sicherheitsfragen zuständigen Vorstandsmitgliedes, dem Veranstaltungsleiter und dem Sicherheitsbeauftragten ist stets Folge zu leisten.

6. Alle Mitarbeiter, Kooperationspartner, Sponsoren, Dienstleister, Caterer und Lieferanten des 1. FC Köln verpflichten sich, durch ihr Verhalten zu einem sicheren Stadionerlebnis aller Beteiligten beizutragen und Sicherheitsrisiken stets zu vermeiden. Bei der Auswahl geeigneter Dienstleister wird auf diese Bedingung Wert gelegt.

7. Regelmäßige Sicherheits- und Spieltagsbesprechungen zur Spieltagsorganisation, Spieltagsvor- und -nachbereitung unter Einbeziehung aller internen und externen Sicherheitsträger werden durchgeführt.

8. Alle Sicherheitsmaßnahmen vor, während und nach einem Heimspiel werden dokumentiert.

9. Eine gute Fanbetreuung und ein intensiver und zielorientierter Fandialog, unter anderem im Rahmen der AG Fankultur.

10. Der 1. FC Köln ist ein starker, verlässlicher und engagierter Partner im Sicherheitsnetzwerk in Köln sowie rund um unsere Heimspiele und fördert die Zusammenarbeit der internen und externen Sicherheitsträger.

Das Sicherheitszertifikat als PDF.

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