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Kwasniok: „Eine subjektive Wahrnehmung“
Es war der Aufreger des Spiels. Nach einem Freistoß köpfte Leipzigs David Raum den Ball vor die Füße von Sebastian Sebulonsen. Über Umwege landete die Kugel bei Jan Thielmann, der sofort aus der zweiten Reihe abzog. Christoph Baumgartner schmiss sich auf der Linie in die Schussbahn und wehrte den Schuss mit dem Arm ab.
Die rund 49.000 FC-Fans sprangen auf und forderten Elfmeter. Schiedsrichter Frank Willenborg ließ zunächst weiterspielen und wurde dann an den Monitor geschickt. Das Handspiel war eindeutig, stattdessen wurde eine Abseitsstellung überprüft.
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Sebastian Sebulonsen stand bei der Flanke mit der Ferse hauchzart im Abseits. Weil Willenborg entschied, dass Raums Kopfball keine kontrollierte Abwehraktion war, wurde die Partie mit einem Leipziger Freistoß fortgesetzt. Die große Chance auf das 2:2 blieb dem FC verwehrt.
„Die Schlüsselszene ist aus meiner Sicht einfach bitter“, sagte FC-Cheftrainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Es war eine subjektive Bewertung des Unparteiischen am Monitor, ob David Raums Kopfball eine kontrollierte Abwehraktion war oder nicht“, führte er fort. „Seine subjektive Wahrnehmung ist dabei eine andere als meine.“
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Nicht nur aufgrund dieser Szene war der FC dem Ausgleich nahe. So sah es auch der Trainer: „Ein Unentschieden wäre aus meiner Sicht nicht ganz unverdient gewesen.“ Kwasniok haderte nur mit der Entstehung des Leipziger Treffers zum 1:0. „Wenn du als Aufsteiger in der Liga bestehen willst, musst du dich aber bei Standards besser anstellen. Gar keine Frage.“
