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Kwasniok: „Haben die Punkte nicht geschenkt bekommen“

8.1.2026

Das Trainingslager der FC-Profis in Spanien neigt sich dem Ende zu, das erste Pflichtspiel 2026 steht bevor. Vor der Partie am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) in Heidenheim stellte sich FC-Coach Lukas Kwasniok den Fragen der ins Trainingslager mitgereisten Medien.

Lukas Kwasniok sprach über…

…das Trainingslager: „Ich glaube, dass wir gut gerüstet sind. Wir können die Rahmenbedingungen, die uns in Heidenheim erwarten, hier in La Nucia nicht simulieren. Aber das sind alles Profisportler, die bei 15 und bei 0 Grad in der Lage sind, ihre Bestleistung abzurufen.“

…Jahmai Simpson-Pusey: „Ich hätte ihn schon gerne im Testspiel gesehen, da er nicht so viel Spielzeit hatte in der Hinserie. Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird. Wenn wir in Köln sind, braucht er zwei, drei Tage, um die Stadt, den Verein kennenzulernen. Dann geht es schon weiter. Wir sollten ihm auch die Zeit geben.“

…Alessio Castro-Montes: „Irgendwas muss im Silvestergala-Menü gewesen sein, das ihm gutgetan hat. Als er im Sommer ankam, war die Vorbereitung rum, bei uns lief es gut und er hatte erste Einsätze, die nicht so gut waren. Aber er hatte sich vorgenommen, diese eine Woche voll zu nutzen und auf sich aufmerksam zu machen. Das hat er getan und er bringt ein anderes Attribut mit, Spielstärke und Kreativität. Deshalb haben wir ihn verpflichtet. Er scheint jetzt gut angekommen zu sein.“

…Fynn Schenten: „Er wird im Kader stehen. Man kann Spieler loben, die performen, wenn wir einen Nachwuchsspieler haben, der viele Attribute eines Mittelstürmers mitbringt. Das bedeutet nicht, dass damit andere Spieler kritisiert werden. Fynn hat ein Profil als Tiefgänger mit körperlicher Wucht, das wir so sonst nicht haben. Deshalb ist er eine zusätzliche Option, die man reinwerfen kann. Er ist kein typischer Juniorenspieler. Wenn man ihn anschaut: Da ist Dampf dahinter.“

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…die aktuelle Situation: „Wenn uns vor Saisonbeginn jemand gesagt hätte, dass wir mit 16 Punkten auf Platz elf stehen, hätten wir das genommen. Über 15 Spiele gesehen gehören wir dort auch hin. Es war aber erst ein erster Teil der Saison. Die Wahrnehmung ist immer eher negativ, wenn man am Anfang mehr und dann weniger gepunktet hat. Wir haben immer gesagt, wir werden sachlich handeln und arbeiten und uns nicht von Phasen leiten lassen. Wir lassen uns leiten von der Gesamtperformance über einen langen Zeitraum. Wir haben eine gute Ausgangssituation für die restlichen Spiele und ich freue mich darauf. Wir haben die Punkte nicht geschenkt bekommen, sondern uns hart erarbeitet. Mit harter Arbeit können wir auch weiter punkten.“

…die Stimmung in der Mannschaft: „Ich bin als Trainer jeden Tag mit der Mannschaft zusammen. Bei uns ist die Stimmungslage immer – unabhängig von guten oder negativen Ergebnissen – gleichbleibend fokussiert. Es ist wichtig, dass wir uns weder von den positiven noch den negativen Ausreißern im Umfeld treiben lassen. Wenn wir einen elften Platz nicht zu schätzen und würdigen wissen, wäre es ein Problem. Man muss akzeptieren, dass in den vergangenen Jahren andere Clubs an diesem großen Tanker vorbeigezogen sind. Unsere Aufgabe ist es, den Verein in der Bundesliga zu etablieren. Da sind wir auf einem guten Weg. Der Fokus gilt, in der Bundesliga anzukommen. Es wird ein harter Kampf.“

…den 1. FC Heidenheim: „Sie haben hinten raus besser gepunktet, deshalb ist die Wahrnehmung positiver. In Summe haben sie weniger Punkte als wir, gefühlt stehen sie aber schon vor uns. Wir werden alles daran setzen, uns vor ihnen zu halten. Das ist ein entscheidender Gegner im Klassenerhaltskampf. Deshalb ist das Spiel mit einer gewissen Brisanz hinterlegt. Es wird auf viele Duelle ankommen und wird kein Zuckerschlecken. Da musst du deinen Mann stehen. Ich glaube, dass wir Jungs haben, die sich auch darauf freuen. Fußball ist auch Herz, Mentalität und Zweikampf.“