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Waldschmidt: „Das war heute der Unterschied“
Nach seinem Anschlusstreffer keimte im RheinEnergieSTADION nochmal Hoffnung auf. Wie schon am vergangenen Spieltag auf St. Pauli netzte Luca Waldschmidt kurz nach seiner Einwechslung. Diesmal sollte es aber nicht mehr zu einem Punkt reichen. Der 1. FC Köln verlor das Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen mit 1:2.
„Es ist extrem schade und unverdient. Wir haben uns sehr viele Chancen herausgespielt. Wir können heute viele Tore machen, verpassen das aber leider. Heute mit null Punkten dazustehen, ist extrem bitter“, analysierte Waldschmidt die Partie. „Leverkusen hatte nicht viel, aber waren in den wenigen Situationen voll da. Das war heute der größte Unterschied.“
Während Patrik Schick gleich zweimal eiskalt zustach, ließ der FC gleich mehrere gute Chancen aus. Besonders bitter: Ein umstrittenes Handspiel im Strafraum ermöglichte den Gästen kurz vor der Pause die Führung. Eric Martel hatte einen Pass mit dem angelegten Arm abgewehrt. „Wenn er den Strafstoß pfeift, ist es schwierig den Elfmeter zurückzunehmen. Wenn er ihn nicht pfeift, wäre es andersrum genauso schwierig gewesen. Da waren wir ein Stück weit Opfer des Systems“, sagte der Torschütze.
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„Wenn ich auf dem Platz stehe, versuche ich der Mannschaft zu helfen“, erklärte er anschließend. Waldschmidt sammelte seinen achten Scorerpunkt in dieser Saison. Als der Ball im Strafraum vor seinen Füßen landete, schaltete er schnell und versenkte die Kugel im Eck. „Aus sieben Metern war es ähnlich wie beim Strafstoß. Da musst du dich einfach konzentrieren und die Ecke anvisieren.“ Aus der Niederlage muss die Mannschaft nun die positiven Dinge ziehen. „Heute hat einmal mehr gezeigt: Wenn wir mutig spielen, müssen wir uns vor keinem Team nicht verstecken.“
