Nachhaltigkeit beim FC

Nachhaltigkeit beim 1. FC Köln

Der 1. FC Köln ist sich seiner besonderen gesellschaftlichen Verantwortung als traditionsreicher Fußballclub mit einer großen, ihm emotional eng verbundenen Anhängerschaft in der Region Köln und weit darüber hinaus bewusst. Auch durch die Gründung der Stiftung 1. FC Köln hat der Club demonstriert, dass soziales Engagement ein wichtiger Bestandteil seiner Philosophie ist.

Wir nehmen unsere soziale Verantwortung mit voller Überzeugung wahr. Dazu gehört, einen Beitrag für eine sichere Zukunft seiner Nachwuchsspieler*innen, Profifußballer*innen, Mitarbeiter*innen und der noch kommenden Generationen zu leisten. Dabei möchten wir durch aktiven Umweltschutz innerhalb und außerhalb des Clubs ein Vorbild sein und zudem ein soziales und ökologisches Bewusstsein in das Vereinsherz aller Kölner bringen.

Mit seinem Nachhaltigkeitsengagement möchte der 1. FC Köln zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und unseres Planeten beitragen. Dabei orientieren wir uns an den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Folgenden drei Zielen fühlen wir uns besonders verpflichtet:

Ziel 1 Keine Armut: Armut in allen Formen und überall beenden.

  • Der 1. FC Köln hilft mit seiner Stiftung jungen Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, unterstützt Schulkinder beim Lesen lernen, lädt Bedürftige zum Weihnachtsessen ein und versorgt im Winter Obdachlose – und das sind nur einige Beispiele für FC-Projekte zur Armutsbekämpfung.

Ziel 3 Gesundheit und Wohlergehen: Ein gesundes Leben für Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.

  • Auf vielfältige Art und Weise setzt sich der FC für Gesundheit und Wohlergehen ein: Zu Weihnachten etwa besucht und beschenkt unsere Profimannschaft die Patienten im Kölner Kinderkrankenhaus. Beim DKMS-Aktionsspieltag trug unsere Mannschaft das Logo der Deutschen Knochenmarkspenderdatei auf der Trikotbrust und rief die Fans auf, sich als Spender registrieren zu lassen. Mitarbeiter*innen des FC unterstützten mitten in der Corona-Pandemie tatkräftig die Kölner Tafeln. 

Ziel 13 Maßnahmen zum Klimaschutz: Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

  •  Bei der geplanten Erweiterung unseres Trainingsgeländes werden die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen deutlich über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehen. Zudem sind wir Teilnehmer bei ÖKOPROFIT (weitere Informationen siehe unten).
     

Diese und weitere Nachhaltigkeitsziele verstehen wir als Selbstverpflichtung. Deshalb haben wir uns als erster Profiverein in Deutschland nach dem ZNU-Standard nachhaltiger Wirtschaften zertifizieren lassen und nehmen damit bewusst eine Vorreiterrolle ein. Dieser Standard ermöglicht es, das Thema Nachhaltigkeit als 1. FC Köln ganzheitlich umzusetzen. Hierbei verbinden wir bestehendes Engagement, das auf die Nachhaltigkeitsziele einzahlt, mit neuen Projekten. Das Funktionieren unseres Nachhaltigkeitsmanagements wird von unabhängiger Seite – in unserem Fall vom TüV Rheinland – zertifiziert und jährlich auf Fortschritt hin überprüft. So ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung gewährleistet. Hier gibt es weitere Informationen zu unserem Nachhaltigkeitszertifikat.

Unsere Nachhaltigkeitsziele

  • Kein Hunger mehr in Köln
    Der 1. FC Köln wird ab Herbst eine eigene Lebensmittelausgabestelle im Internationalen Caritas-Zentrum Sülz einrichten, an der Bedürftige mit frischen und haltbaren Lebensmitteln versorgt werden. Kooperationspartner sind unter anderem die Kölner Tafeln. Weitere soziale Angebote wie Beratungsangebote und eine Kleiderkammer sollen dort ebenfalls bereitgestellt werden. Ziel ist es, mindestens 15 Prozent der Bezugsberechtigten im Einzugsgebiet Sülz/Klettenberg zu erreichen sowie insgesamt sechs neue Ausgabestellen bis Ende 2021 zu eröffnen.
     
  • Nachhaltige Beschaffung
    Der 1. FC Köln wird 2021 eine erste Teilkollektion im Textilbereich mit hochwertiger sozialer Zertifizierung anbieten. Bis spätestens 2023 sollen alle Merchandisingartikel des FC aus BSCI-Risikoländern sozialzertifiziert sein. Auch von unseren (Vertrags-)Partnern erwarten wir, dass die Gewährleistung gerechter, sicherer und menschenwürdiger Arbeitsbedingungen, Verhinderung von Korruption sowie der Schutz der Umwelt für sie eine Selbstverständlichkeit ist. Wir arbeiten daher nur mit Unternehmen zusammen, die ihre Mitarbeiter und Umwelt stets angemessen und gesetzeskonform behandeln. Die diesbezüglichen Anforderungen des FC an seine Geschäftspartner werden in einem Verhaltenskodex festgelegt und konkretisiert.
     
  • CO2-Neutralität ab 2021
    Im Jahr 2021 wirtschaftet 1. FC Köln erstmals klimaneutral. Durch die Umstellung auf nachhaltigen Ökostrom hat der 1. FC Köln seinen CO2-Fußbabdruck bereits reduziert. Mit vielen weiteren Schritten, die bereits umgesetzt wurden oder demnächst umgesetzt werden, werden wir zusätzlich Energie sparen und Emissionen vermeiden – dazu gehört die sukzessive Umstellung unserer Fahrzeugflotte auf Elektro- und Hybridwagen. Zudem werden wir als Unterstützer der Allianz für Klima beitreten, die das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung initiiert hat. Außerdem sind wir Partnerunternehmen der "ZNU goes Zero"-Initiative der Universität Witten/Herdecke.

Die hier aufgeführten Ziele stehen exemplarisch für eine Vielzahl weiterer Nachhaltigkeitsziele, die wir als 1. FC Köln verfolgen.

Umweltleitlinien des 1. FC Köln

Ökologie und Nachhaltigkeit spielen für den 1. FC Köln in allen Bereichen eine wesentliche Rolle, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund unseres Standortes im Kölner Grüngürtel. Gleichzeitig möchten wir unsere Vorbildfunktion nutzen, um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit auch an die uns so eng verbundene Anhängerschaft zu transportieren.

Dabei ist es für den 1. FC Köln selbstverständlich, dass wir die Umweltbelastungen unter wirtschaftlich vertretbarer Anwendung der bestverfügbaren Technologien auch zukünftig verringern und die einschlägigen Rechtsvorschriften im Umweltbereich einhalten. Bei Infrastrukturprojekten beziehen wir die interessierten Kölner Bürgerinnen und Bürger durch eine aktive und transparente Öffentlichkeitsarbeit ein. 

Der FC und Ökoprofit

Wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz müssen sich in Unternehmen nicht ausschließen, ganz im Gegenteil. Das Projekt ÖKOPROFIT beweist in der Praxis, dass beide Ziele in einer nachhaltigen Entwicklung gemeinsam erreicht werden können. 


ÖKOPROFIT steht für Ökologisches Projekt Für Integrierte Umwelt-Technik und ist eine Kooperation zwischen der Stadt Köln und der lokalen Wirtschaft mit den teilnehmenden Kölner Unternehmen. Ein Jahr lang entwickeln diese Firmen dabei Methoden und Ideen, die zugleich die Umwelt entlasten und Betriebskosten senken. Dabei geht es insbesondere um Bereiche wie Energieverbrauch, Abfallentsorgung und Wassernutzung. Auch rechtliche und soziale Themen sowie Aspekte des Arbeitsschutzes werden in die Begutachtung mit einbezogen. 

Bei der Teilnahme des 1. FC Köln an ÖKOPROFIT wurden unter anderem folgende Verbesserungen umgesetzt:

  • Einsatz von LED-Leuchtmittel
  • Einbau von Bewegungsmeldern
  • Reduktion der Wasserdurchflussmengen in den Duschbereichen
  • Einführung einer Wertstofftrennung in den Büros
  • Entwicklung eines Wertstoffbehältersystems zur Reduktion der Restabfallmengen und Erhöhung des Wertstoffaufkommens
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